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2015

HL. Hubertus: Der Weg zu einem besseren Leben führt oft über den Walt

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Bild v.l.r: Abtpräses Wolfgang Wiedermann (oberster Zisterzienser in Österreich und Abt des Stiftes Zwettl), BIOSA-Präsidentin Hermine Hackl, Abtpräses Christian Haidinger (oberster Benediktiner in Österreich und Abt des Stiftes Altenburg) Bildnachweis: Gabriele Moser

Am 3. November wird das Fest des Heiligen Hubertus begangen. Zahlreiche Hubertusfeiern im ganzen Land zeugen davon. Hubertus ist landläufig als Schutzpatron der Jäger bekannt, er ist aber auch der Beschützer des Waldes und überhaupt der Natur. Der Heilige Hubertus führte ein wildes, ausschweifendes Dasein, bevor er in der Waldeinsamkeit zu sich und zu einem besseren Leben fand. Der Wald ist auch in unserer Zeit Garant für ein besseres Leben: für eine intakte Natur, sauberes Wasser und reine Luft, er ist verlässlicher Energielieferant und beliebter Erholungsraum.

„Das Wohl des Waldes liegt in unseren Händen. Der Schutz erfolgt dabei maßgeblich durch verantwortungsvolle Nutzung. Das heute so moderne Schlagwort der Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Dabei ist gemeint, dass dem Wald nicht mehr entnommen werden darf als nachwächst, um auch nachfolgenden Generationen ein gedeihliches Auskommen zu garantieren. In manchen Kirchen und kirchlichen Darstellungen wird das himmlische Paradies gerne als Wald dargestellt. Das kommt nicht von Ungefähr, denn: wenn es dem Wald gut geht, dann geht es uns allen gut“, rufen Abtpräses Wolfgang Wiedermann (oberster Zisterzienser in Österreich und Abt des Stiftes Zwettl), Abtpräses Christian Haidinger (oberster Benediktiner in Österreich und Abt des Stiftes Altenburg), gemeinsam mit BIOSA-Präsidentin Hermine Hackl zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung auf.

 

Wildobstbäume: Aktion beim Erntedankfest in Wien

78. September 2010, Wien

Wildobstbäume wurden von Lebensministerium und Kuratorium Wald 2010 zum "Baum des Jahres" gekürt. Kuratorium Wald und BIOSA verteilen im Rahmen des Erntedankfestes am Wiener Heldenplatz (11.-12.9.) Wildobst-Info-Broschüren und verlosen am Stand der Land&Forst Betriebe Österreich Wildobstbäume unter den Besuchern. Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

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Kommentar der BIOSA-Präsidentin zur Landwirtschafts-Diskussion September 2010

Böse Bauern-Bonzen?

"Schwarzmalen" ist zurzeit für die Landwirtschaft angesagt. Ein Ausspielen von Groß gegen Klein, von West gegen Ost. Jeder gegen jeden. Bringt nichts! Nur gemeinsam sind wir stark! Wo Schatten erzeugt werden kann, ist auch viel Licht. Das dürften unsere Schwarzmaler wohl vergessen haben.
Lichtvoll ist zum Beispiel die Tatsache, dass Österreich zu den ökologischen Paradiesen dieser Welt gehört. Warum ist das wohl so? Weil die heimischen Landwirtinnen und Landwirte von Generationen zu Generationen die Basis dafür gelegt haben. Und zwar in Zeiten, in denen AZ, ÖPUL, GAP, usw. für alle Beteiligten noch Fremdworte waren. Eine prächtige Landschaft wächst nicht über Nacht. Förderungen und Ausgleichzahlungen sind die eine Sache. Freiwillige Leistungen und sorgsamer Umgang mit der Natur sind mit Geld nicht wirklich abgeltbar. Nachhaltigkeit ist ein Prinzip, das aus der Forstwirtschaft kommt und in Österreich seit 1851 im Forstgesetz verankert ist. Das hatte damals wohl nichts mit EU-Förderungen zu tun, sondern mit dem echten Wahrnehmen von echter Verantwortung.

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Wald als Garant der Artenvielfalt - Woche des Waldes

58. Juni 2010, Wien

Das Jahr 2010 wurde von der UNO unter das Zeichen der Biodiversität gestellt. Und dabei hat ganz besonders der Wald eine wichtige Rolle. Es gibt keinen Lebensraum, der im Bezug auf Artenvielfalt mehr zu bieten hat, als der Wald, denn zwei Drittel aller auf der Welt befindlichen Arten sind im Forst zu finden. Um die enorme Bedeutung des Waldes bewusst zu machen, wird auch heuer wieder die "Woche des Waldes" veranstaltet. Von 14.- 18. Juni nehmen tausende Kinder bundesweit an
entsprechenden Aktivitäten teil.

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"Wald einfach großARTig!" ist das Motto der Woche des Waldes, die heuer von 14.-18. Juni 2010 stattfindet. Im heurigen Jahr der ARTENvielfalt soll dabei besonders auf die Bedeutung des Waldes für die Biodiversität aufmerksam gemacht werden. Rund 2 Mio. Arten sind auf der Welt erfasst. Davon kommen zwei Drittel im Wald vor. Der Wald ist damit DER Hot Spot der Artenvielfalt überhaupt. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich und Hermine Hackl, die Präsidentin der Naturschutzplattform BIOSA, wollen mit Kindern aus aller Welt und Baumarten aus aller Welt darauf aufmerksam machen. (Credit: APA/Strasser).

 

BIOSA fordert Bekenntnis zum Vertragsnaturschutz

2. Juni 2010, Wien

Landbewirtschafter und Grundeigentümer sind die Partner der Natur. Denn wer von Wald und Feld lebt, weiß, was die Natur wert ist. Dass es dafür keinen Marktpreis gibt, führt zur chronischen Unterbewertung der Leistungen unserer Landbewirtschafter für unsere Gesellschaft. Sauberes Wasser, reine Luft, gesunder Wald, produktive Böden und eine natürliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten gelten als Selbstverständlichkeit. „Mit dem Modell des Vertragsnaturschutzes haben wir ein bewährtes Instrument, um die Ansprüche der Gesellschaft fair auszugleichen“, betont Mag. Hermine Hackl, Präsidentin der Naturschutzorganisation BIOSA-Biosphäre Austria anlässlich des Weltumwelttages.

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