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HL. Hubertus: Der Weg zu einem besseren Leben führt oft über den Walt

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Bild v.l.r: Abtpräses Wolfgang Wiedermann (oberster Zisterzienser in Österreich und Abt des Stiftes Zwettl), BIOSA-Präsidentin Hermine Hackl, Abtpräses Christian Haidinger (oberster Benediktiner in Österreich und Abt des Stiftes Altenburg) Bildnachweis: Gabriele Moser

Am 3. November wird das Fest des Heiligen Hubertus begangen. Zahlreiche Hubertusfeiern im ganzen Land zeugen davon. Hubertus ist landläufig als Schutzpatron der Jäger bekannt, er ist aber auch der Beschützer des Waldes und überhaupt der Natur. Der Heilige Hubertus führte ein wildes, ausschweifendes Dasein, bevor er in der Waldeinsamkeit zu sich und zu einem besseren Leben fand. Der Wald ist auch in unserer Zeit Garant für ein besseres Leben: für eine intakte Natur, sauberes Wasser und reine Luft, er ist verlässlicher Energielieferant und beliebter Erholungsraum.

„Das Wohl des Waldes liegt in unseren Händen. Der Schutz erfolgt dabei maßgeblich durch verantwortungsvolle Nutzung. Das heute so moderne Schlagwort der Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Dabei ist gemeint, dass dem Wald nicht mehr entnommen werden darf als nachwächst, um auch nachfolgenden Generationen ein gedeihliches Auskommen zu garantieren. In manchen Kirchen und kirchlichen Darstellungen wird das himmlische Paradies gerne als Wald dargestellt. Das kommt nicht von Ungefähr, denn: wenn es dem Wald gut geht, dann geht es uns allen gut“, rufen Abtpräses Wolfgang Wiedermann (oberster Zisterzienser in Österreich und Abt des Stiftes Zwettl), Abtpräses Christian Haidinger (oberster Benediktiner in Österreich und Abt des Stiftes Altenburg), gemeinsam mit BIOSA-Präsidentin Hermine Hackl zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung auf.