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NEUE BIOSA ‐ TAFEL FÜR DAS NATUR‐ UND FREIZEITPARADIES BÄRENSCHÜTZKLAMM

 Bild_2-BIOSA-Tafelbergabe1KLEINGRUNDEIGENTÜMER SCHUF DURCH FREIWILLIGEN NATURSCHUTZ GRÜNES PARADIES

Auf Initiative der Naturschutzplattform BIOSA-Biosphäre Austria lud der Forstbetrieb Franz Mayr-Melnhof-Saurau heute, am 2. August 2012, zur offiziellen Übergabe einer Tafel zur Kennzeichnung der Bärenschützklamm als BIOSA-Vertragsnaturschutzfläche.

BIOSA-Präsidentin Mag. Hermine Hackl überreichte dem Grundeigentümer, Baron Franz Mayr-Melnhof-Saurau, die BIOSA-Hinweistafel, die ab sofort am Eingang der Bärenschützklamm für alle Besucher sichtbar platziert wurde.

Presseaussendung

Fotogalerie

Bild_1-BIOSA-TafelbergabeKLEIN

   

Stift Klosterneuburg stellt 25 ha Auwald unter Schutz

c-schubertstift-klosterneuburg-img-3956aklein(30. Juli 2012) Das Stift Klosterneuburg beteiligt sich schon lange an den BIOSA-Projekten Altholzinseln und Biotopschutzzonen in den Tullnerfelder Auwäldern. Nun werden in der Kritzendorfer Au weitere 25 ha unter Schutz gestellt.

Liegengelassene Bäume, die langsam zerfallen und vermodern, galten durch Jahrzehnte geradezu als Schande für einen Waldbesitzer, der dadurch den Wald geradezu gefährdete. Erst mit der Zeit erkannte man die Bedeutung des Todholzes für die Erhaltung der Artenvielfalt und dass dieses im Wald liegende Holz einen ganz besonderen Lebensraum darstellt, dass daraus Neues entsteht, dass Tiere und Pflanzen solche Räume brauchen...

Fotos und Presseaussendung des Stiftes Klosterneuburg

   

FORSTBETRIEBE UND LAND NÖ FINALISIEREN WEGWEISENDES NATURSCHUTZPROJEKT

Natura_2000_klein1Die Tullnerfelder Donau-Auen sind Bestandteil des derzeit rd. 25.000 Gebiete umfassenden europaweiten Natura 2000 Netzwerkes. Die Naturschutzabteilung des Landes NÖ hat es sich zum Ziel gesetzt, in diesem einmaligen Waldlebensraum gemeinsam mit den Grundeigentümern aktiv forstliche Maßnahmen im naturnahen Waldbau umzusetzen.

Im Rahmen des Projektes "Natura 2000 Netzwerk Wald in den Tullnerfelder Donau-Auen" haben 15 Forstbetriebe gemeinsam mit der Naturschutzabteilung des Landes NÖ auf insgesamt 145 Hektar Fläche 22 Naturschutzprojekte umgesetzt. Das Projekt wurde vor eineinhalb Jahren gestartet und gilt europaweit als besonders gelungenes Beispiel für konstruktive Zusammenarbeit zwischen Forstwirtschaft, Grundeigentümern und behördlichem Naturschutz. Alle Maßnahmen, die im naturnahen Waldbau umgesetzt wurden, erfolgten freiwillig. Vermittler zwischen allen Beteiligten war die Naturschutzorganisation BIOSA-Biosphäre Austria. Als zentrale Ansprechstelle für alle Stakeholder vor Ort fungierte die Forstverwaltung Grafenegg. Finanziert wurde das Projekt von EU, Bund und Land Niederösterreich.

Presseaussendung

   

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